Das Eröffnungswochenende hat es in sich
Gestern sind wir ins Zürcher Theater Spektakel gestartet und haben mit den beiden ausverkauften Eröffnungsvorstellungen einen fulminanten Start hingelegt. Der diesjährige Schwerpunkte zu Demokratie und Versammlung spiegelte sich deutlich in den beiden Eröffnungsproduktionen: «Violenza 2025» warnt vor dem wachsenden Einfluss rechtsextremen Gedankenguts: auf der Bühne sind fünf junge Männer zu erleben, die die liberale Demokratie ablehnen und sich rechten Ideologien zuwenden. Ganz anders «Teenage Songbook of Love and Sex», in dem 25 Teenager aus Island und der Schweiz auf der Seebühne ihre Perspektive auf Jungsein in der heutigen Zeit, von ersten Küssen, ersten Krisen und all den Momenten, in denen der eigene Körper plötzlich zum Rätsel wird. Mit unbändiger Energie zeigten sie wunderbar berührend, was echte Gemeinschaft sein kann. Beide Produktionen sind auch heute noch einmal zu erleben.
Ausserdem gründen wir heute einem grossen Pre-Enactment in der Universität Zürich die «Allianz der letzten Demokratien» mit vielen nationalen und internationalen Politiker*innen, unter ihnen heute die ehemalige Bundesrätin Micheline Calmy Rey. Und ebenfalls heute feiern wir die Weltpremiere von «The Killing of the First Person» des chilenischen Autors und Regisseurs Nicolás Lange.
Ab Samstag könnt ihr in der Gessnerallee die «Multitud» sehen: die Menge von Körpern in gemeinsamer Bewegung, die die uruguayische Choreografin Tamara Cubas mit unglaublichen 60 Zürcher*innen in den letzten Wochen gebildet hat.
Und es gibt noch so vieles mehr! Wir freuen uns auf ein intensives, berührendes, wunderbares Festival mit euch!