Theater Spektakel 2021: Grussworte unserer Partner*innen

Grusswort der Zürcher Stadtpräsidentin

 

Liebes Theater Spektakel Publikum

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen: In der Zürcher Kulturlandschaft hat sich einiges bewegt im letzten Jahr. Im November 2020 haben die Stadtzürcher Stimmberechtigten mit grosser Mehrheit dem neuen Fördersystem für Tanz und Theater zugestimmt. Das zeigt, welchen Stellenwert wir dem kulturellen Leben in Zürich beimessen – besonders in einer Zeit, in der wir viel davon vermissen.

Kultur und Kunst sind nicht nur für unsere Stadt, sondern auch für unsere Gesellschaft als Ganzes enorm wichtig. Sie erlauben uns ein anderes Wahrnehmen. Sie zeigen uns andere Perspektiven auf. Sie lassen uns Schönheit entdecken: Da, wo wir sie nicht vermuten, oder dann, wenn wir sie am meisten brauchen. Die Pandemie ist zwar eine globale Heraus- forderung. Bestehende Ungleichheiten hat sie dadurch aber nicht beiseitegewischt, sondern vielerorts sogar verstärkt oder deutlicher zum Vorschein gebracht. Auch in der Kultur: Kunst wurde in den vergangenen Monaten unter schwierigsten Bedingungen produziert; an Orten, wo sich Krisen überlagern. Das Zürcher Theater Spektakel wird einmal mehr Künstler*innen von solchen Orten und mit verschiedenen Hintergründen nach Zürich holen. Diese Perspektivenvielfalt mag uns dabei helfen, Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten zu erkennen – und kann so einen Beitrag dazu leisten, die Gemeinschaft und das Teilhaben möglichst aller zu fördern.

Zürich ist eine dynamische, eine innovative Stadt – und auch eine solidarische. Das Zürcher Theater Spektakel gibt uns Gelegenheit, unsere Wahrnehmung für Orte und Perspektiven jenseits unseres eigenen Horizonts zu schärfen und anzuerkennen, dass gerade sie unserer Solidarität bedürfen. Auch dafür ist die Kunst prädestiniert.

Ich wünsche uns ein inspirierendes und aufregendes Theater Spektakel 2021.

Corinne Mauch

 

Grussworte unserer Hauptpartner

Zürcher Kantonalbank

Was haben Sie vermisst, als die Kultur in den letzten Monaten hauptsächlich virtuell stattfand? Was hat gefehlt? Für uns ist die Antwort naheliegend: das Miteinander.

Es ist die gegenseitige Wechselwirkung zwischen Publikum und Kunstschaffenden, das Gemeinschaftsgefühl, das entsteht, und nicht zuletzt der Klang des Applauses. Das Zürcher Theater Spektakel ist der Inbegriff für vieles, was wir vermisst haben. Hier wird Raum für vielfältige Begegnungen geschaffen, neue Perspektiven werden gefördert und Weltgeschichten sowie Weltgeschehen erzählt. Wir freuen uns deshalb ganz besonders auf die diesjährige Ausgabe.

Es ist wichtiger denn je, einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt zu leisten und Nachwuchstalente zu ermutigen, ihre künstlerischen Werke auf die Bühne zu bringen.

Mit unserem Engagement wollen wir nachhaltig solche Kulturerlebnisse schaffen, um auch in Zukunft das kulturelle Miteinander zu feiern. Wir wünschen Ihnen, liebes Publikum, ein inspirierendes Festival mit lebendigem Beifall.

Dr. János Blum; Mitglied des Bankpräsidiums

 

Swiss Re

Die Pandemie hat einige Entwicklungen beschleunigt, andere ausgebremst. So war unsere sonst supermobile Gesellschaft plötzlich nicht mehr in Bewegung. Gleichzeitig war sie aber so vernetzt wie noch nie. Beide Entwicklungen beeinflussen auch ein Festival. Es verbindet Menschen aus der ganzen Welt und lässt sie inzwischen oft auch ortsungebunden am Anlass teilnehmen.

Das Zürcher Theater Spektakel macht die Landiwiese im Spätsommer zu einem besonders reizvollen Ort der Stadt Zürich. Schon immer war das Festival Teil einer Bewegung des Genauer-Hinsehens und ist deshalb einer der wichtigsten Anlässe für zeitgenössische Formen der darstellenden Kunst in Europa. Es zeigt beispielhaft eine kulturelle Entwicklung in unserer Stadt, für die seit mehr als 40 Jahren Ausserordentliches geleistet wird. Wir freuen uns, das Zürcher Theater Spektakel zu unterstützen und dazu beizutragen, dass sich Menschen inspirieren und zum Nachdenken anregen lassen.

Swiss Re wünscht Ihnen ein aussergewöhnliches Festival.

Guido Fürer; Swiss Re Country President Switzerland

 

Kanton Zürich

Was haben wir unter dem Diktat der Pandemie flexibel sein müssen! Zu Hause arbeiten, keine Freund*innen treffen, keine Ferien im Ausland … und irgendwie ging tatsächlich alles auch anders. Alles? Nein. Die Kunst muss bleiben, da sind wir stur! Mir persönlich hat diese Krise noch klarer gemacht, wie unverzichtbar Kunst für unser geistiges Wohlergehen ist.

Kunst bietet Reflexionsräume und Auseinandersetzung. Kunst lässt uns die Welt mit den Augen anderer sehen. Kunst bietet Schönheit und Nahrung auch in schwierigen Zeiten. Kunst muss darum immer stattfinden können. Gerade auch in Krisenzeiten.

Die Kulturschaffenden haben schwierige Monate hinter sich. Höchste Zeit, dass die Landiwiese die digitalen Bühnen ersetzt. Das Zürcher Theater Spektakel heisst die Welt willkommen. Es setzt nach dem Jahr des «rasenden Stillstands» ein starkes Zeichen für die Kunst und ihre Unverzichtbarkeit. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns dieses einmalige Festival ermöglichen.

Jacqueline Fehr; Regierungspräsidentin

 

Grusswort Medienpartner

Tages Anzeiger

Es ist sehr erfreulich: Das Zürcher Theater Spektakel wird in diesem Jahr mit verschiedenen Vorstellungen auf der Landiwiese und an weiteren Standorten wieder stattfinden. Die Planung wurde durch viel Unsicherheit erschwert. Umso bemerkenswerter ist der spürbare Wille, dem Publikum ein einmaliges Erlebnis zu bieten.

Die zahlreichen internationalen Künstler*innen werden dazu beitragen, unsere Stadt, ja unser Land, wieder zum Leben zu erwecken. Es wird besonders spannend zu beobachten sein, wie sich die schwierigen Monate der Coronakrise in der Kunst spiegeln und wie die Besucher*innen auf die wiedergewonnene Freiheit reagieren werden.

Wir wünschen allen Kulturschaffenden und dem geschätzten Publikum ein wunderschönes Theater Spektakel mit vielen überraschenden, eindrücklichen und inspirierenden Momenten.

Dr. Pietro Supino; Verleger und Verwaltungsratspräsident Tamedia