Aws Al-Zubaïdy

Kafan كفن

Zürich, Bethlehem

«Nach Gaza ist es an der Zeit, anzuerkennen, dass der Versuch, die Geschichte zu vermenschlichen, gescheitert ist, und dass es keinen zweiten Versuch geben wird.» Mit diesem Zitat des italienischen Schriftstellers Franco Berardi Bifo beginnt der Künstler Aws Al-Zu-baïdy seine «physical theatre»-Performance. Der im Westjordanland aufgewachsene und in Zürich lebende Künstler befasst sich in seiner neuesten Arbeit mit der kriegerischen Gegenwart, Identität und Trauer. Die Toten werden gewaschen und in einem ritualisierten Prozessin Tücher gehüllt, um sie auf das Jenseits vorzubereiten. In «Kafan» setzt sich der Künstler mit seiner eigenen Trauer und Ohnmacht angesichts des Unfassbaren auseinanderund sucht die Verbindung zu den Opfern von Gewalt und Besatzung.

Daten und Tickets

Vorstellungen ab heute

Barrierefreiheit

Zugänglich mit Rollstuhl

Inhaltliche und Sensorische Information

Die Performance setzt sich mit den Themen Besatzung, strukturelle Gewalt, emotionale Belastung und Genozid auseinander.
Während der Performance kommen Theaternebel, laute Geräusche, laute Musik sowie ein Heliumballon zum Einsatz.

Künstlerische Leitung und Besetzung

Konzept & PerformanceAws Al-Zubaïdy
OEil Extérieur, SoundRaúl Vargas Torres
Video & Stage ManagerKerim El-Mokdad

Produktion

ProduktionCanaan Company
ResidenzenGessnerallee, Tanzhaus Zürich, Theater Neumarkt
ShowingMärz 2026, Tanzhaus Zürich

Rote Fabrik, Backstein

Lageplan

Physical Theatre. Trauerritual

Short Piece. Nominiert für den ZKB Anerkennungspreis

Dauer

35 Min.

Sprache

Englisch, Arabisch

Alter

interessant ab 16 Jahren