Medienstimmen
«Im August liegt die Welt für ein paar Wochen am Zürichsee: Zwischen badenden Körpern, Strassenkünstler*innen und Essensständen bringt das Theater Spektakel einige der spannendsten internationalen Arbeiten auf die Landiwiese.» (kulturzueri.ch, 30.07.2026)
«Das Festival will mehr sein als eine Bühne für Aufführungen. Es versteht sich als Versammlung im eigentlichen Sinn: einen Raum schaffen, in dem eine zunehmend fragmentierte Gesellschaft sich begegnet, gemeinsame Geschichten erlebt und Fragen verhandelt, auf die es keine einfachen Antworten gibt.» (Tagblatt, 05.08.2026)
«Das Theaterspektakel fokussiert in diesem Jahr auf das Thema ‘Demokratie und Versammlung’. Zahlreiche eingeladene Kunstschaffende befassen sich mit der be drohten Demokratie und zeigen Gegen strategien auf.» (bref Magazin, 10.08.2026)
«Das Zürcher Theater Spektakel will in diesem Jahr nicht weniger als die Demokratie retten. Zwischendurch dürfen die Inszenierungen aber auch einfach Spass machen.» (Republik, 11.08.2026)
«Hier keimt er endlich wieder auf, der politisch-progressive Geist, der von kulturaffinen Zürchern gern beschworen wird, den man aber höchstens in eingeweihten Kreisen noch spürt.» (FAZ, 21.08.2026)
«Deine Stimme wird gehört
Der künstlerische Leiter des Zürcher Theaterspektakels Matthias von Hartz im Gespräch über den Demokratieschwerpunkt beim diesjährigen Festival.» (Theater heute, August/September 2026)
Michiel Vandevelde, Pankaj Tiwari & Eneas Prawdzic: Violenza 2025
«Das Stück Violenza 2025 wühlt auf: Fünf junge Männer demonstrieren auf der Bühne mit unerträglicher Leichtigkeit, wie sich der neue Faschismus in unseren Alltag schleicht.» (Tages Anzeiger, 13.08.2026)
«Wo sind wir gelandet? In einem superfreundlich wirkenden, aber in Wirklichkeit oberfies inszenierten Theaterabend. Der beregnet und bestürmt sein Publikum gnadenlos mit äusserst rechtem Gedankengut, in dem Männer ganz unter sich sind und ihre Gedanken, ihre Stärke, ihre Macht und vor allem: ihre Körper feiern.» (Republik, 11.08.2026)
«Unter den Zuschauern [macht sich] das Bedürfnis breit, sich vom Blut-und-Boden-Palaver, vom Kriegerpathos, von Reichsnostalgie und Germanen-Kitsch sichtbar und hörbar zu distanzieren.» (NZZ, 14.08.2026)
«Die Irritation rührt auch daher, dass man oft erst zu spät begreift. Wir wähnen uns im Theater, dabei hat man uns längst vereinnahmt und in die Rolle von Sympathisant:innen gedrängt. Denn auf der Bühne entspinnt sich kein dynamisches Figurenspiel, kein Widerstreit rund um rechte Ideologien, nein: Wir sind dazu verdammt, einem rechten Ted-Talk zu folgen, der sämtliche rhetorischen Register zieht.» (WoZ, 20.08.2026)
«Die Dramaturgie der Steigerung [ist] eben so transparent und gekonnt eingesetzt: Die Mechanismen, die Sprache dieser rechtsextremen Ideologie wird regelrecht vorgeführt. […] So ist auch immer die Frage im Raum, was will dieses Theater von mir, was kann Theater, was kann Kunst überhaupt. Und damit sind wir ganz konkret beim diesjährigen Schwerpunkt, wie verteidigen wir die Demokratie. Insofern ein sehr konsequenter, beunruhigender und bewegender Auftakt.» (SRF Kultur kompakt, 14.08.2026)
«Zuerst zelebrieren sie im nebligen Halbdunkel ihre Körper zwischen antiken Säulen, dann kippt der Körperkult in auch esoterisch und homoerotisch angehauchte Männerbündelei, bevor alles in Gewalt mündet. Das hat Kraft, eine Art Einordnung passiert dann aber erst in den allerletzten Minuten, wenn eine Rede von Ernst Toller – endlich! – warnt. Klatschen mag man danach kaum.» (nachtkritik, 15.08.2026)
«Dass es in Violenza 2025 aber keinen doppelten Boden, keinen ironischen Rückzugsort, keine kommentierende Distanz gibt, das spürt man erst vor Ort. Es macht den Theaterabend so unerträglich wie stark.» (Tages Anzeiger, 14.08.2026)
Ásrún Magnúsdóttir & Alexander Roberts: Teenage Songbook of Love and Sex
«The Teenage Songbook of Love and Sex ist ein isländisches Performance-Projekt. Mit seinen selbstgeschriebenen Songs reist ein isländischer Chor durch Europa und lädt an jedem Aufführungsort jungen Menschen dazu ein mitzumachen und eigene Lider zu diesen Themen zu schreiben.» (10vor10, 13.08.2026)
«16 von ihnen kommen aus Zürich, 8 aus Reykjavik. Sie kennen sich noch keine Woche lang und sind doch schon eine eingeschworene Truppe. In dieser kurzen Zeit haben sie sich schon die intimsten Sachen erzählt.» (Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 13.08.2026)
«Die Stimmen dieser Generation, oft überhört oder nur in sozialen Medien präsent, erhalten hier einen poetischen Raum auf dem Wasser. Ein berührender Gegenpol inmitten der grossen gesellschaftlichen Debatten. Ungefiltert, mutig und nahbar.» (Tagblatt, 05.08.2026)
«Der Song Who I Really Am [ist] zunächst ein Solo für Anna Bíbí Wium Axelsdóttir. Da steht sie, vor der Gruppe, singt: ‘I am sorry to be alone, so alone, so alone’, später stimmen die anderen ein: ‘I learned a lot about me last year / who I really am, who I really am’. Das Lied ist ein Ohrwurm, ausserdem ein starkes Zeichen für die Einsamkeit, die die Pubertät oft mit sich bringt, aber auch eines dafür, welche Stärke, welchen Trost eine Gruppe Gleichgesinnter geben kann.» (Republik, 11.08.2026)
«Ein musikalischer Abend, der zum Mitsummen und zum Mitwippen einlädt. Aber vor allem: zum Zuhören.» (NZZ am Sonntag, 02.08.2026)
Public Trust
«Wie viel ist ein Versprechen wert? Auf einer Plakatwand vermischen sich Alltagsversprechen von Besucherinnen und Besuchern mit den grossen Versprechen, die uns täglich gegeben werden – von Politik bis Wetter.» (Tages Anzeiger, 13.08.2026)
«Geht man nach einer Vorstellung über das Gelände (das nach den Vorstellungen immer noch gut besucht ist), passiert man die Installation Public Trust von Paul Ramírez Jonas, bei der auf einer Anzeigetafel aktuelle Nachrichten und Versprechen von Besuchern angebracht werden. Neben Neuigkeiten zum Iran steht da am ersten Abend auch das Versprechen, nicht bei den Faschos mitzumachen.» (nachtkritik, 15.08.2026)
Proberaum Zukunft: Die Allianz der letzten Demokratien
«Was für ein Line-up, was für ein Abend! Wäre Politisieren in der Realität so unterhaltsam, Parteien könnten sich vom Zustrom Jugendlicher kaum retten. Wer am Wochenende an der Universität Zürich das Glück hatte, als Mitglied eines Bürgerrats – das heisst als Besitzer einer Eintrittskarte – an der Politshow Proberaum Zukunft teilzunehmen, hat etwas zu erzählen.» (Aargauer Zeitung, 16.08.2026)
«Die Allianz der letzten Demokratien ist zwar ein Programmpunkt am diesjährigen Zürcher Theaterspektakel, aber eigentlich kein Theaterstück - eher eine Simulation der Zukunft. Polit-Prominenz und das Publikum ringen um die Frage, wie Demokratie künftig bestehen kann.» (swissinfo.ch, 14.08.2026)
«Viel ernster kann man so ein Planspiel nicht nehmen: Oben auf der Richterbank sitzen spitzenpolitiker und -funktionäre, davor ein Expertengremium unter dem früheren Yale-Professor Jason Stanley, sogar die schweizerischen Abstimmungsbüchlein hat man nachgemodelt.» (FAZ, 21.08.2026)
«Schon der Detailliertheit dieser Broschüre merkt man an, warum diese Inszenierung in Zusammenarbeit mit mehreren Professorinnen und Professoren der Universität Zürich entstanden ist. Sie ist realistisch gehalten, und die Dokumente bietet viel Raum für Debatten. Reale und fiktive Politik gehen fließend ineinander über, und das sorgt anders, als man erwarten könnte, nicht für Verwirrung, sondern für mehr Klarheit.» (Süddeutsche Zeitung, 23.08.2026)
«Zum Einstieg hält der US-Philosoph Jason Stanley ein Referat und erklärt, warum er nach Kanada auswanderte, als Trump an die Macht kam. Er referiert über Demokratie als System von Zusammenleben, Zusammenhalt und Freiheit. Sowohl seine Person wie auch seine Rede tragen viel zur Glaubwürdigkeit von diesem Anlass bei. Während sich der Philosoph für den Beitritt ausspricht, ist der Bundesrat, so erfährt man, dagegen. Zu viele Ungereimtheiten habe es im Verhandlungspaket. Jetzt liegt der Ball beim Publikum. Die Wortmeldungen drehen sich um Fragen zu den Kosten, um Pressefreiheit und der Wehrspflicht.» (Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17.08.2026)
«Einfach ist die Aufgabe nicht: Der Saal muss entscheiden, ob die Schweiz ein Stück ihrer Freiheit aufgibt. An jenem Abend wollen sich die letzten 44 verbliebenen Demokratien der Welt zu einer neuen Allianz zusammenschliessen – und die Schweiz muss sich festlegen, ob sie sich beteiligt. Jeder und jede im Publikum hält deshalb ein Abstimmungsbüchlein in den Händen.» (CHmedia, 13.07.2026)
«An zwei Wochenenden und vier Abenden wird dieses Szenario immer wieder von vorn durchgespielt, aber in größtenteils wechselnden, zum Teil prominenten Besetzungen. Die ehemalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey tritt am ersten Abend auf, am zweiten der renommierte amerikanisch-jüdische Philosoph Jason Stanley, beide in führenden Rollen. Am zweiten Wochenende sollen Zuzana Čaputová und Stefan Löfven die Schweizer Truppe anführen: sie als ehemalige Präsidentin der Slowakei und er als ehemaliger schwedischer Ministerpräsident.» (Die Zeit, 17.08.2026)
«Es kommt realen Debatten (in der Schweiz ist das Verhältnis zur EU das heiße Eisen der Politik) erfreulich nahe, und es zeigt, wie Debatten geführt werden könnten. Kaum überraschend übrigens das Resultat: Das städtische, kulturaffine Spektakel-Publikum stimmte klar für den Schweizer Beitritt – die Rechtsextremisten hätten hier keine Chance gehabt.» (nachtkritik, 15.08.2026)
«Die Debatte wird hitziger, im Saal wird es tumultös. Doch unter erschwerten Bedingungen schreitet man schliesslich zur Abstimmung. Das Ergebnis: Mit 94 zu 92 Stimmen spricht sich die Schweizer Delegation gegen den Beitritt aus – zum ersten Mal. In den drei vorhergehenden Aufführungen gab es jeweils ein Ja. «Das war interessant», sagt Stefan Löfven am Schluss. Dem Schweden gefällt die Schweizer Debattenkultur offenbar.» (Tages Anzeiger, 23.08.2026)
«Das ist der Reiz der Veranstaltung: Realität und Fiktion, Wirklichkeit und Theater greifen ineinander. Professionelle Gesten werden zu theatralen Momenten, manchmal unbeabsichtigt, manchmal ganz offensichtlich inszeniert.» (SRF, 19.08.2026)
«Der Inszenierung der Gruppe Proberaum Zukunft gelingt die authentische Auseinandersetzung mit demokratischen Grundfragen. Ganz nach dem Motto: Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden.» (Tsri.ch, 19.08.2026)
«Das Szenario war fiktiv – aber alles andere als realitätsfern. Es traf die Annahme, dass Trump die midterms verlieren, aber dennoch Wege finden wird, um weiterzuregieren wie bisher, dass die Vereinigten Staaten aus sämtlichen internationalen Organisationen austreten und ganz offiziell nur noch ihre eigenen Interessen durchsetzen.» (Republik, 30.08.2026)
Jason Stanley: Talking on Water
«Er ist vor US-Präsident Trump geflohen: der US-amerikanische Philosoph und Faschismusforscher Jason Stanley ist im vergangenen Jahr nach Kanada ausgewandert. Unsere Reporterin hat mit ihm in Zürich über seine Thesen zur Wiederkehr faschistischer Tendenzen gesprochen.» (SRF Kultur Kompakt, 19.08.2026)
Nicolas Lange: The Killing of the First Person
«So widmet sich etwa die Uraufführung The Killing of the First Person des chilenischen Künstlers Nicolás Lange mit einer eigenwilligen Mischung aus Lecture Performance und stand-up dem Thema der Homophobie im Florenz des 15. Jahrhunderts.» (FAZ, 21.08.2026)
«Das Publikum schwitzt vor Hitze, aber auch, weil die Schilderungen der Gräueltaten schwer auszuhalten sind. Dennoch schafft es die Lecture Performance im Verlauf ein Gefühl von Gemeinsamkeit, Befreiung und Widerstand zu erzeugen, das berührt.» (Blog2026, 15.08.2026)
Tamara Cubas: Multitud
«In den letzten Wochen sind rund 60 Menschen im Alter von 19 bis 77 an nur sieben Probetagen in Zürich zu einem Ensemble zu-
sammengewachsen. In Tamara Cubas Stück Multitud zeigen sie, dass die Lösung im Miteinander liegt.» (Tages Anzeiger, 13.08.2026)
«Aus einzelnen Körpern entsteht eine Gemeinschaft in ständiger Bewegung. In Zeiten zunehmender Vereinzelung erhält das ge-
meinsame Erleben eine politische Dimension.» (Tagblatt, 05.08.2026)
«Eindrücklich, was in einer Woche von kollektivem Tanzen zustande kommt. Das Stück lässt neben den multiplen, visuellen Eindrücken dem Publikum die Freiheit zum Denken, zum Wahrnehmen des eigenen Verhaltens als Individuum in der Masse, respektive der Gesellschaft.» (tanznetz.de, 18.08.2026)
Agnietė Lisičkinaitė & Igor Shugaleev: CLAP & SLAP
«Ein Klatschen kann Applaus sein. Oder ein Schlag. Zwei befreundete Künstler aus Litauen und Belarus stehen sich gegenüber, während der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine auch das Verhältnis ihrer Länder immer weiter verhärtet.» (kulturzueri.ch, 30.07.2026)
«[…] nun ringen sie mit ihren Körpern um Fragen von individueller Verantwortung, Schuld und Solidarität. Das ist ebenso poetisch wie grotesk, erst verspielt, dann todernst.» (FAZ, 21.08.2026)
«Gestalterisch aber stehen in Clap & Slap die Hände im Zentrum. Der Titel bezieht sich einerseits auf das Klatschen, das Beifall und Zustimmung bedeutet. Andrerseits markieren Ohrfeigen das Gegenteil. Zuletzt schlagen sich die beiden über die Schultern auf den eigenen Rücken, um so die mittelalterliche Selbstgeisselung zu zitieren, die für Busse und Sühne steht. Die Hände also drücken gewissermassen die wechselhafte Stimmungslage in der künstlerischen Partnerschaft der beiden Osteuropäer aus.» (NZZ, 16.08.2026)
Nabil Al-Raee & unavezenlavida: Trapped in Hope
«Nabil Al-Raee wurde im Westjordanland geboren, im Flüchtlingscamp Al-Aroub, wo er heute noch wohnt. Hart, zuweilen verbittert berichtet er dem Publikum, das immer wieder einbezogen wird, von Gewalt und Willkür, von seinem verzweifelten Versuch, dem mit dem Jenin Freedom Theatre, das er viele Jahre leitete, etwas entgegenzusetzen. Er sagt von sich: ‘Ich bin Künstler – Schauspieler, Autor und Regisseur – und meine Kunst ist mein Widerstand.’» (Republik, 11.08.2026)
«Nabil Al-Raee spricht über sein Leben als Künstler im Westjordanland und erklärt, warum für ihn Theater der richtige Ort ist, um Widerstand zu leisten.» (Interview mit Nabil Al Raee in der Republik, 27.08.2026)
Calixto Neto: Bruits Marrons
«Es geht um die Geschichte der Schwarzen Sklaven in Brasilien, das klingt auch im Titel an: ‘Bruits’ heisst Geräsusch oder Lärm und ‘marrons’, so nannte man in Brasilien die Schwarzen Sklaven, denen es gelungen war, von den Plantagen zu fliehen. Sie lebten dann in Wäldern und bildeten eine neue Schicksalsgemeinschaft. In Calixto Netos Stück geht es genau darum, um Gemeinschaft und Solidarität, zwischen ausgegrenzten Menschen, Schwarze, queere Menschen oder Migrant*innen.» (SRF Kultur Kompakt, 19.08.2026)
Anne Teresa De Keersmaeker, Solal Mariotte | Rosas: BREL
«Ein Höhepunkt ist die Begegnung der Tanzikone Anne Teresa De Keersmaeker mit dem jungen Tänzer Solal Mariotte in Brel.
Weniger Hommage als intensives Experiment zu Jacques Brels Liedern: Breakdance und Akrobatik treffen auf Projektionen und grosse Emotionen.» (Tagblatt, 05.08.2026)
«Manchmal treffen sie sich in der Melodie. Doch gehen beide mit ihren Bewegungen auch auf die Inhalte ein oder ahmen die Vortragsweise des Sängers nach, üben sich etwa in dessen Pathos. Sie albern auch herum, als altes Pärchen beispielsweise in «Les vieux». Derlei hat man von Anne Teresa De Keersmaeker bislang nicht gesehen. Als würde die Künstlerin, die wir als streng formal agierende, eher spröde Performerin kennen, einfach einmal die Form Form sein lassen und sich am Rest des Lebens erfreuen.» (NZZ, 25.08.2026)
«Der große Schlussbeifall galt aber beiden, De Keersmaeker und Mariotte, die gemeinsam für Konzept, Choreografie und Performance zeichnen. […] Der 25-jährige Solal Mariotte ist eine Entdeckung als furioser Tänzer, vielleicht auch als angehender Choreograf. Die 66-jährige Anne Teresa de Keersmaeker hat man kaum je so locker gesehen.» (tanznetz.de, 23.08.2026)
Anna Anderegg: Porous Matter
«Das groß angelegte Projekt hat seine visuelle, ästhetische Wirkung entfaltet. Auch der technische, aber nicht aufdringliche Aufwand hat sich gelohnt. „POROUS MATTER“ hallt nach und ist nicht einfach zu verdauen.» (tanznetz.de, 28.08.2026)
Diana Rojas-Feile: Corazón Rudo
«Die Forscherin und Künstlerin Diana Rojas-Feile hat für ihr Stück Corazón Rudo ehemaligen zwangsrekrutierten Kindern und Jugendlichen in Kolumbien zugehört.» (Interview mit Diana Rojas-Feile in der WoZ, 13.08.2026)
«Am Zürcher Theater Spektakel kann das Publikum nun mit Kopfhörern einen Erfahrungsraum begehen, in dem Musik, Klang, Installation und Erinnerungen ein tieferes Verständnis dafür ermöglichen, wie das Stigma der Vergangenheit das Leben der Betroffenen prägt.» (Surprise Strassenmagazin, 28.08.2026)
Nature Theater of Oklahoma: Pizza or A Door in the Dark does not Dance
«Das Nature Theater of Oklahoma ist bekannt für Bühnenspektakel mit Musik, Tanz und Komik. Am Theaterspektakel liefert es dem Publikum nicht nur parodistischen Humor, sondern auch ofenfrische Pizzas.» (NZZ, 30.08.2026)