Vimala Pons

Honda Romance

Paris

«Honda Romance» ist ganz grosses Bildertheater, irgendwo zwischen zeitgenössischem Zirkus, Tanz, Performance und Tik Tok Party. Das Stück ist eine rasende Reise durch hunderte emotionale Zustände und kann als ästhetische Metapher unserer Zeit gelesen werden:  Eine Welt in Dauererregung.  Oder so: eine physische und musikalische Partitur für zehn Performer*innen, drei Blasinstrumente und einen Satelliten – laut, schräg, genial. Der letzte Wurf der französischen Star Künstlerin Vimala Pons ist eine der angesagtesten Performances unserer Zeit.

Trailer zum Stück

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In diesem bildgewaltigen und energiegeladenen Performanceabend kommt alles zusammen: ein abgestürzter Satellit, eine skurrile Modenschau mit Acapella-Finale und ganz viele Emotionen. Letztere stehen heute im Mittelpunkt von fast allem. Soziale Netzwerke machen sie zu Geld. Politiker*innen nutzen Emotionen, um Entscheidungen zu lenken, und künstliche Intelligenz analysiert sie in Echtzeit.

«Honda Romance» ist eine rasende Reise durch hunderte emotionale Zustände und kann als ästhetische Metapher unserer Zeit gelesen werden: eine Welt im Dauerrauschen. Der Abend kippt ständig zwischen Komik und Ernsthaftigkeit, körperlichem Risiko und mentaler Überforderung. Wie halten wir unsere emotionalen Zustände in Balance?

In einer musikalischen Partitur aus zehn Performer*innen, drei Windmaschinen und einem Satelliten wagt sich die französische Star-Regisseurin und Schauspielerin Vimala Pons ans Eingemachte. Gemeinsam mit Musiker Tsirihaka Harrivel setzt sie ihre Auseinandersetzung mit dem Balanceakt fort – oder vielmehr mit den Kräften, die diesen bedrohen. An der Schnittstelle von Performance, Zirkus, Tanz und Stand-up-Comedy stürzen sich die Performer*innen in physische und emotionale Ausnahmezustände.

Eine Reizüberflutung im allerbesten Sinne. Was bleibt, ist die Gewissheit der Veränderung. Und die Möglichkeit, dass jede Erschütterung Neues hervorbringt.

 

Daten und Tickets

Vorstellungen ab heute

Barrierefreiheit

Zugänglich mit Rollstuhl Mit Untertiteln Mit induktiver Höranlage

Einfach gesagt

«Honda Romance» ist eine beeindruckende, grosse Performance. Sie verbindet Elemente aus Zirkus, Tanz, Performance und TikTok-Party. Die Aufführung zeigt viele verschiedene Gefühle und Stimmungen. So entsteht das Bild einer Welt, die ständig in Bewegung und voller Aufregung ist.

In dem Stück stehen viele Performer*innen auf der Bühne, es gibt laute Musik, manchmal singen alle zusammen und teilweise sieht es aus wie auf einer Modeschau. Es kommt auch ein Satellit vor. Die einzelnen Teile des Stücks erzählen nicht nur eine Geschichte, sondern zeigen eher unterschiedliche Gefühle. Das Stück ist laut und überraschend. Es gibt viele Lichtwechsel und manchmal ist es sehr grell. Die französische Künstlerin Vimala Pons hat «Honda Romance» entwickelt. Sie steht auch selber auf der Bühne.

Inhaltliche & Sensorische Hinweise

Die Inszenierung enthält Rauch und Nebel, durch die Luft fliegende Objekte, partielle Nacktheit, Szenen emotionaler Belastung, plötzliche Geräusche sowie laute Musik. Windkanonen werden eingesetzt, die starke und laute Luftstösse erzeugen.
Ausserdem kommt Konfetti zum Einsatz.
Auf der Bühne werden Requisitenpistolen verwendet, jedoch ohne Schussgeräusche.

Künstlerische Leitung und Besetzung

Konzept, Text & RegieVimala Pons
MitSabianka Bencsik, Joseph Decange, Océane Deweirder, François Gardeil, Myriam Jarmache, Flor Paichard, Vimala Pons, Firoozeh Raeesdana, Vic Requier, Léa Trommenschlager
Mitarbeit Konzept, Regie &
musikalische KompositionTsirihaka Harrivel
Chormusik-KompositionRebeka Warrior
Satellitenmusik-KompositionDMRA
Künstlerische
Zusammenarbeit,
musikalische
Leitung,
Adaption & ArrangementFiona Monbet, Romain Louveau
Szenografische RechercheBenjamin Bertrand, Marion Flament, Vimala Pons
Szenografische ÜberarbeitungMarion Flament
Satelliten-DesignCharlotte Wallet
Technische GesamtleitungBenjamin Bertrand, Marc Chevillon
Licht
Arnaud Pierrel
SoundAnaëlle Marsollier
Kostüm
Marie La Rocca
KostümassistenzAnne Tesson
Künstlerische MitarbeitEmeline Hervé
Produktionsleitung
Adeline Ferrante
Bläser-Design
François Philippi
FotoPhilippe Jarrigeon

Produktion

ProduktionTOUT ÇA/QUE ÇA, Comédie de Genève, Miroirs Étendus (musikalische Produktion)
KoproduktionOdéon Théâtre de l’Europe, MC2 Maison de la Culture de Grenoble – scène nationale, Les Nuits de Fourvière – internationales Festival der Métropole Lyon, Festival d’Automne, Centre dramatique national de Tours – Théâtre Olympia, Malraux scène nationale Chambéry Savoie, Le Lieu Unique, Centre dramatique national Orléans/Centre-Val de Loire, Centquatre – Paris, Les Halles de Schaerbeek, 3 bisf Centre d’arts contemporains
UnterstützungFondation BNP Paribas, Festival d’Automne
ResidenzförderungenPlateforme 2 Pôles Cirque en Normandie – La Brèche, Villa Belleville, La Ménagerie de Verre (im Rahmen des StudioLab-Programms), MC2 Maison de la Culture de Grenoble – scène nationale
Premiere23. September 2025, Comédie de Genève

Schiffbau, Halle

Lageplan

Performance. Bildgewaltig. Energiegeladen

Kooperation: Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Zürich

Dauer

80 Min.

Sprache

Französisch

Übertitelungen

Deutsch, Englisch

Alter

interessant ab 14 Jahren