Sie schreit, stampft, keucht, spricht beim Einatmen. Mit «AAA» setzt Jana Jacuka ihre stimmliche Recherche fort. Aufbauend auf ihrer früheren Arbeit «HA», mit der sie das Lachen als Klang erkundete und sich auf die Sprachlaute H und A fokussierte, erforscht sie nun die vokalen, körperlichen und politischen Dimensionen jedes Buchstabens sowie die Praxis des Jodelns. Mit extremen Gesangstechniken und präziser Choreografie geht sie der Frage nach, wie Stimme und Körper den ganzen Raum durchdringen können. Eine performative Untersuchung des choreografische Potenzials unserer Stimmbänder, präzise, einnehmend, neugierig, in der die Stimme zu einer Erweiterung des Körpers wird und dem Publikum eine sensorische Erfahrung eröffnet.