Nikko Weidemann

Ich seh' Monster

Deutschland

Gitarren, Drumset, Verstärker, Lautsprecher – die Bühne ist bereit für eine ganze Band. Auftreten wird aber nur einer, der grossartige Komponist, Arrangeur und Seelensänger Nikko Weidemann, der als eine Art Human Jukebox in einem sehr persönlichen Soloabend die Tonspur seines Lebens spielt. Und die ist ganz schön breit: Sein jüngster Coup ist das Moka Efti Orchestra aus der Serie «Berlin Babylon». Neben Liedern von Bartók bis Zappa, die ihn musikalisch prägten, gibt es mindestens  so viele, denen er seinen Stempel aufgedrückt hat: Rio Reiser, Nena, Einstürzende Neubauten, Nick Cave sind nur einige von vielen. Zusammen mit dem Regisseur Tom Stromberg hat Weidemann einen Abend konzipiert, der ebenso Konzert wie biografisches Theater ist. Unter fünfzig Stücken macht er es dabei nie, manche dauern zehn Sekunden, andere werden komplett durchgespielt. So oder so: Nikko Weidemann haucht ihnen allen seine Seele ein. (ron)

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Gitarren, Drumset, Verstärker, Lautsprecher – die Bühne ist bereit für eine ganze Band. Auftreten wird aber nur einer, der grossartige Komponist, Arrangeur und Seelensänger Nikko Weidemann, der als eine Art Human Jukebox in seinem sehr persönlichen Soloabend die Tonspur seines Lebens spielt. Und die ist ganz schön breit: Einer seiner jüngsten Erfolge ist das Moka Efti Orchestra aus der Fernsehserie «Berlin Babylon», mit dem er in die Charts vorrückte. Für die Szenenmusik zur Serie erhielt er 2018 den renommierten Grimme-Preis.
Neben Liedern und Songs von Chopin bis Zappa, die ihn musikalisch geprägt haben, gibt es mindestens so viele, denen er seinen Stempel aufgedrückt hat. Rio Reiser, Nena, Einstürzende Neubauten, Conny Plank, Yoko Ono, Nick Cave, Sean Lennon, Rufus Wainwright sind nur einige von vielen, mit denen er zusammengearbeitet hat.Nikkolai Weidemann, 1961 in Köln geboren, wuchs in Berlin, Freiburg und Kassel auf. Seine russische Mutter legte Wert darauf, dass KleinNikko Klavierspielen lernte. Musikalisch infiziert wurde er als Teenager von Frank Zappas legendärem zweitem Soloalbum «Hot Rats». Weidemanns musikalischen Weg markierten diverse Band und Stationen in Berlin, London und New York, bis er sich als Komponist, Produzent und Dozent in Berlin niederliess.
Zusammen mit dem Dramaturgen und Theaterproduzenten Tom Stromberg hat Nikko Weidemann mit «Ich seh’ Monster» einen wunderbaren Abend konzipiert, der ebenso Konzert wie biografisches Theater ist. Das Motto dabei: «Die Gitarre war der i-pod meiner Generation. König war, wer Songs draufhatte.» Unter fünfzig Songs macht er es nie, manche dauern zehn Sekunden, andere werden komplett durchgespielt. Aber so oder so: Nikko Weidemann haucht ihnen allen seine Seele ein. Dabei wird hinter seinem trotzigen, piratenhaften Äusseren mit Augenklappe, die er seit einem brutalen Übergriff in einer Bar trägt, auch eine empfindsame Seite spürbar. Seine Musik vereint im besten Sinne gelebtes Leben, Musikgeschichte, Abenteuerlust, Glück, Pech – den «grösstmöglichen Bogen musikalischer Neugier», wie es Nikko Weidemann selbst nennt. (ron)

 

Künstlerische Leitung und Besetzung

Von & mitNikko Weidemann
EinrichtungTom Stromberg
Mit Musik vonFrédéric Chopin, Frank Zappa, James Brown, Deep Purple, Hildegard Knef, Mad Romeo, Unflat, Talking Heads, Udo Jürgens, Cream, Einstürzende Neubauten, James Brown, Franz Schubert, Led Zeppelin, Bachman Turner Overdrive, Johann Sebastian Bach, The Moody Blues, Pink Floyd, Hot Chocolate, Lou Reed, George McCrae, Police, Polly Matore, Billie Eilish u.a.


Produktion

ProduktionRuhrfestspiele Recklinghausen, Die Staatstheater Stuttgart/ Schauspiel, Zürcher Theater Spektakel, Pop-Kultur Berlin
PremiereRuhrfestspiele Recklinghausen, Juni 2019

FotoJoachim Gern


Rote Fabrik, Clubraum

Biografisches Konzert

Koproduktion

Dauer

ca. 2 Std. inkl. Pause

Sprache

Deutsch

Ein inklusiver Anlass

Zugänglich mit Rollstuhl

Vorstellungen

Vorstellungen ab heute
  • So 18.08. 20:00 CHF 30.–/20.– 
  • Mo 19.08. 20:00 - 22:00 CHF 30.–/20.– 

Spielplan